1. Verantwortlicher und Datenschutzkontakt
Der in der Anbieterbox und im Impressum bezeichnete Betreiber ist Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung. Datenschutzanfragen können an die dort angegebene E-Mail-Adresse gerichtet werden.
Wenn eine Anfrage ein Kinderprofil betrifft, bearbeitet Kumilo sie grundsätzlich über die erwachsene Person, die das Familienkonto verwaltet. Zum Schutz der Familie kann vor Auskunft, Änderung oder Löschung eine angemessene Identitäts- und Berechtigungsprüfung erforderlich sein. Bitte sende dabei keine Passwörter, Einmalcodes, Kinderfotos oder Gesprächsinhalte per E-Mail.
2. Kurz und verständlich für Kinder
Kumilo braucht einige Angaben, damit es eine Frage passend erklären kann: zum Beispiel deinen Spitznamen, deine Altersstufe, deine Sprache und das, was du fragst, sagst oder als erlaubtes Sachfoto zeigst. Computerprogramme mit künstlicher Intelligenz helfen dabei, die Antwort, Geschichte oder Illustration zu erstellen und auf Sicherheit zu prüfen.
Dein Profil wird von einer erwachsenen Person verwaltet. Du brauchst keine eigene E-Mail-Adresse und solltest niemals deinen vollständigen Namen, deine Adresse, Passwörter, Dokumente oder andere private Geheimnisse eingeben. Du kannst jederzeit eine erwachsene Vertrauensperson fragen, was gespeichert ist oder etwas löschen lassen.
3. Website, Kontakt und technisch notwendige Daten
Beim Aufruf der Website verarbeitet der Hostinganbieter Vercel technisch notwendige Verbindungs- und Sicherheitsdaten, etwa IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Browser- beziehungsweise Geräteinformationen und Fehlerdaten. Das dient der Auslieferung, Stabilität und Abwehr von Angriffen. Die Website lädt derzeit keine Werbe-, Reichweitenmessungs- oder Social-Media-Skripte und setzt keine nicht notwendigen Tracking-Cookies ein. Technisch notwendige Speicherung kann ohne Auswahlbanner erfolgen, soweit sie ausschließlich für den ausdrücklich gewünschten Websitebetrieb erforderlich ist.
Bei einer E-Mail verarbeitet Kumilo Absenderadresse, Inhalt, Anhänge und technische Zustelldaten, um die Anfrage zu beantworten, Missbrauch abzuwehren und erforderliche Nachweise zu führen. Supportanfragen sollen keine Kinderinhalte oder Zugangsdaten enthalten. Aufbewahrt werden sie nur so lange, wie es für Bearbeitung, Nachweis und gesetzliche Pflichten erforderlich ist.
4. Elternkonto, Anmeldung, Sitzungen und Geräte
Für ein verbundenes Elternkonto verarbeitet Kumilo eine interne Konto-ID, Status und Zeitstempel sowie – abhängig vom aktivierten Anmeldeweg – Anbieter, Anbieterkennung, bestätigte E-Mail-Adresse und technische Zielgruppenkennung. E-Mail-Adressen und erforderliche Anbieter-Tokens werden serverseitig verschlüsselt; Sitzungen werden mit gehashten Aktualisierungstokens geführt. Google-Anmeldung ist vorgesehen, Apple- oder passwortlose E-Mail-Anmeldung werden nur verarbeitet, wenn sie für die jeweilige Plattform tatsächlich aktiviert sind.
Zur Gerätebindung, Integritätsprüfung und Missbrauchsabwehr verarbeitet Kumilo eine gehashte Installationskennung, Plattform, App-, Paket- und Build-Version, letzte Nutzung, Sitzungsdaten sowie Ergebnisse der Geräte- oder Store-Integritätsprüfung. In der App liegen Anmelde- und Installationsgeheimnisse im geschützten Gerätespeicher.
Kumilo speichert versionierte Nachweise über die Freigaben der verwaltenden Person, darunter Freigabeart, Richtlinienversion, Sprache, Zeitpunkt und gegebenenfalls Land sowie Vertrauensnachweise des Anmeldewegs. Eine Freigabe kann für die Zukunft widerrufen werden; notwendige Kernfunktionen stehen danach gegebenenfalls nicht mehr zur Verfügung.
5. Kinderprofile und Angaben der Eltern
Kinder haben kein eigenes Login-Konto. Die verwaltende Person kann einen Spitznamen, ein optionales Geburtsjahr, die daraus gewählte Altersstufe, Sprache, Avatarfarbe, Einstellungen und Freigaben für Sprache, Foto und weitere Funktionen hinterlegen. Ein vollständiger Name, eine Kinder-E-Mail-Adresse oder eine genaue Wohnanschrift sind nicht erforderlich.
Diese Profildaten stammen regelmäßig von der verwaltenden Person. Sie dienen der Zuordnung innerhalb der Familie, der alters- und sprachgerechten Gestaltung, der Synchronisierung zwischen freigegebenen Geräten sowie der Durchsetzung der Elternentscheidungen. Bitte verwende einen Spitznamen und keine Angaben, die ein Kind außerhalb der Familie unmittelbar identifizieren.
6. Fragen, KI-Antworten, Fotos und Sprache
Textfragen, ausgewählte Profil- und Gesprächskontexte sowie daraus abgeleitete Arbeitsanweisungen werden über das Kumilo-Backend an OpenAI übermittelt, um Eingaben zu moderieren, Absicht und Sicherheitsrisiken zu erkennen und altersangepasste Antworten, Entdeckungen, Geschichten oder Folgefragen zu erzeugen. Kumilo versucht offensichtliche Kontaktdaten und Geheimnisse vorab zu entfernen; diese Filter können nicht jede private Angabe erkennen.
Ein erlaubtes Foto wird auf dem Server verkleinert, neu ausgerichtet und als neues JPEG kodiert. Es wird durch Datenschutz- und Sicherheitsprüfungen verarbeitet, an OpenAI zur Moderation und Erklärung übermittelt und – nur wenn es als Bildreferenz benötigt wird – kurzzeitig privat in Cloudflare R2 bereitgestellt und über eine wenige Minuten gültige, signierte Adresse an fal.ai übergeben. Das Rohfoto wird nicht als Anhang einer Entdeckung gespeichert; eine Löschwarteschlange und ein zeitlicher Fallback beseitigen die temporäre Kopie.
Im Sprachmodus wird Mikrofon-Audio während einer zeitlich begrenzten Realtime-Sitzung an OpenAI übertragen. Kumilo speichert serverseitig keine rohe Audioaufnahme und kein eigenständiges vollständiges Transkript. Der aus einem gesprochenen Turn gewonnene Fragetext wird jedoch wie eine Textfrage verarbeitet und kann im verschlüsselten lokalen sowie – bei erteilter Elternfreigabe für die Synchronisierung – im verschlüsselten Familien-Chat fortbestehen.
Bildprompts und gegebenenfalls die kurzzeitige Referenz werden an fal.ai und das dort ausgewählte Google-Bildmodell übermittelt. Das erzeugte Bild wird vom Kumilo-Backend abgerufen, normalisiert und privat gespeichert; die App erhält nur eine kurz gültige Abrufadresse. Antworten und Bilder werden automatisiert geprüft. Diese Prüfungen und KI-Ergebnisse sind keine Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung im Sinne von Artikel 22 DSGVO.
7. Personalisierung, lokale App-Daten und Entdeckungen
Kumilo speichert fertige strukturierte Entdeckungen mit Titel, Thema, Erklärung, Fakten, Quiz, Folgefragen und gegebenenfalls privatem Bildschlüssel. Ein separates Feld für die ursprüngliche Rohfrage wird serverseitig nicht geführt; das Thema oder erzeugte Ergebnis kann den Inhalt einer Frage dennoch erkennen lassen.
Profile, Chats, Antworten und Galerieeinträge werden auf dem Gerät verschlüsselt gespeichert. Ein Rohbildpfad wird nicht in den lokalen Chat übernommen. Nach ausdrücklicher Freigabe der Cloud-Synchronisierung speichert Kumilo den begrenzten Familien-Chatverlauf zusätzlich verschlüsselt serverseitig, damit er auf weiteren autorisierten Geräten wiederhergestellt werden kann. Die Datenbank enthält dabei keinen Klartext. Die anwendungsseitige Bereinigung nimmt private Bilddateien aus, solange ein gespeicherter Chat sie referenziert; die derzeitige unabhängige R2-Speicherregel kann serverseitig erzeugte Bilder dennoch nach ungefähr 35 Tagen entfernen. Ein älterer synchronisierter Chat kann deshalb ohne sein Bild fortbestehen. Lokale Chats bleiben bis zur Löschung durch die verwaltende Person oder bis zum Erreichen der technischen Kapazitätsgrenzen erhalten; Galerieobjekte werden standardmäßig nach 30 Tagen oder beim Überschreiten der Galeriegrenze entfernt.
8. Sicherheits-, Nutzungs- und Betriebsmetadaten
Für Sicherheit, Kostenkontrolle, Fehleranalyse und begrenzte Produktsteuerung speichert Kumilo pseudonyme Familien-, Installations-, Sitzungs- oder Profilkennungen sowie Funktion, Eingabeart, Sprache, Altersstufe, Anbieter, Modell, Token- und Kostenwerte, Laufzeit, Erfolg oder Fehler. Sicherheitsereignisse enthalten Prüfphase, Entscheidung und abstrakte Kategorien. Diese Tabellen enthalten keine Rohfragen, Bilder, Audioaufnahmen oder vollständigen Transkripte.
Wenn die verwaltende Person eine KI-Ausgabe als problematisch meldet, speichert Kumilo die gemeldete erzeugte Ausgabe – etwa Titel, Antworttext und begrenzte Bildmetadaten – zusammen mit Meldekategorie, Quelle und Inhaltsart, Sprache, Altersstufe, pseudonymen Familien-, Installations-, Profil-, Nachrichten- und Meldungskennungen, einem Inhaltsfingerabdruck sowie Bearbeitungsstatus und Zeitstempeln. Das dient dazu, die konkrete Meldung zu prüfen, Sicherheitsprobleme nachzuvollziehen und die Bearbeitung zu dokumentieren. Die Meldung enthält nicht zusätzlich die ursprüngliche Rohfrage, das hochgeladene Foto, Audio oder ein Transkript und wird grundsätzlich nach 90 Tagen gelöscht.
Backend- und Infrastrukturprotokolle können zusätzlich IP-Adresse, Zeitstempel, Route, Status, Geräte- oder Browsermerkmale und technische Fehler enthalten. Geheimnisse, Authentifizierungsheader, signierte Adressen und Bilddaten werden in den Anwendungslogs redigiert. Protokolle werden nach dem Grundsatz der Datenminimierung nur so lange vorgehalten, wie dies für Betrieb, Sicherheit, Fehleranalyse oder rechtliche Nachweise erforderlich ist.
9. Käufe und Store-Daten
Wenn kostenpflichtige Produkte freigeschaltet werden, verarbeitet Kumilo pseudonyme Abrechnungsinhaber, Store, Produkt, Transaktions- und Abonnementstatus, Kauf- und Laufzeitdaten, gehashte beziehungsweise verschlüsselte Store-Tokens sowie begrenzte Store-Nachweise. Zahlungskarten erhält Kumilo nicht; die Zahlung wird durch Apple oder Google beziehungsweise den im Bestellvorgang genannten Store abgewickelt. Solange die Abrechnung nicht aktiviert ist, findet diese Verarbeitung nicht statt.
10. Zwecke und Rechtsgrundlagen
Kumilo verarbeitet notwendige Konto-, Profil-, Eingabe-, Sitzungs- und Abrechnungsdaten zur Begründung und Durchführung des Vertrags mit der verwaltenden Person sowie für vorvertragliche Schritte nach Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO. Rechtliche Aufbewahrungs-, Auskunfts- oder Schutzpflichten beruhen auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO.
Betriebssicherheit, Betrugs- und Missbrauchsabwehr, minimale Fehleranalyse, Durchsetzung von Löschungen und die Geltendmachung oder Abwehr von Ansprüchen beruhen auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO. Die berechtigten Interessen liegen in einem sicheren, wirtschaftlich betreibbaren und nachvollziehbaren Dienst; wegen der besonderen Schutzbedürftigkeit von Kindern werden Inhalte minimiert, Zugriffe begrenzt und kurze Standardfristen eingesetzt.
Soweit eine optionale Kamera-, Mikrofon-, Synchronisierungs- oder andere Verarbeitung rechtlich eine Einwilligung erfordert, beruht sie auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a in Verbindung mit Artikel 8 DSGVO und den jeweiligen nationalen Regeln. Erforderliche Gerätezugriffe erfolgen außerdem nach § 25 TDDDG. Einwilligungen sind freiwillig und für die Zukunft widerrufbar; der Widerruf berührt die vorherige Rechtmäßigkeit nicht. Ohne Daten, die für eine gewünschte KI-Funktion nötig sind, kann diese Funktion nicht erbracht werden.
11. Empfänger und Auftragsverarbeiter
Daten erhalten nur Beschäftigte und Dienstleister, die sie für den jeweiligen Zweck benötigen. Zugangsdaten für KI- und Infrastrukturleistungen bleiben ausschließlich auf dem Kumilo-Backend.
- Hetzner: Server, API und verschlüsselte Datenbank in Deutschland.
- Cloudflare R2: privater Objektspeicher mit ausgewählter EU-Jurisdiktion für temporäre Referenzen und generierte Bilder.
- Amazon Web Services: verschlüsselte Wiederherstellungsbackups und – nur wenn aktiviert – Versand von Eltern-E-Mails in der Region Frankfurt.
- OpenAI: Moderation, Responses und Realtime-Verarbeitung von notwendigen Text-, Bild- und Spracheingaben.
- fal.ai und ausgewählte Bildmodelle: Erstellung von Illustrationen aus Prompt und gegebenenfalls einer kurzzeitigen privaten Referenz.
- Vercel: statische Website-Auslieferung und technische Sicherheitsdaten.
- Google und Apple: je nach Plattform Anmeldung, Geräteintegrität, App-Verteilung und Store-Abrechnung; ein E-Mail-Anbieter nur bei aktiviertem E-Mail-Weg.
12. Verarbeitung außerhalb der EU und Anbieteraufbewahrung
Nicht jede Verarbeitung findet ausschließlich in der Europäischen Union statt. Für Übermittlungen an Empfänger in Drittländern verwendet Kumilo – abhängig vom Empfänger und dessen Status – einen Angemessenheitsbeschluss einschließlich einer gültigen Zertifizierung nach dem EU-US Data Privacy Framework oder EU-Standardvertragsklauseln mit ergänzender Risikoprüfung. Eine Kopie oder Information zu den einschlägigen Garantien kann über den Datenschutzkontakt angefragt werden.
OpenAI wird derzeit über den globalen Standard-API-Endpunkt genutzt; für Kumilo ist weder eine ausschließliche EU-Datenresidenz noch Zero Data Retention aktiviert. Kumilo setzt bei Responses store=false und background=false und deaktiviert Realtime-Tracing sowie optionale anwendungsseitige Prompt-Cache-Kennungen. OpenAI verwendet API-Inhalte nach seinen API-Bedingungen nicht zum Modelltraining, kann Standard-Missbrauchsprotokolle jedoch bis zu 30 Tage und bei Sicherheits- oder Rechtspflichten ausnahmsweise länger aufbewahren. store=false ist keine ZDR-Zusage.
Bei fal.ai fordert Kumilo keine dauerhafte Eingabe- oder Ausgabespeicherung an, verwendet private Zugriffe und kurze Objektlebenszeiten. Die konkrete Verarbeitungsregion und die tatsächliche Aufbewahrung eines nachgelagerten Partnermodells sind derzeit nicht als ausschließlich europäisch oder sofortige Löschung bestätigt. Deshalb macht Kumilo hierzu keine weitergehende Zusage.
13. Aufbewahrungsfristen
Kumilo löscht oder anonymisiert Daten, sobald der Zweck entfällt, sofern keine vorrangige Pflicht oder ein nachweisbares Schutzinteresse besteht. Für die aktuelle technische Konfiguration gelten insbesondere folgende Fristen:
- Zugriffstoken: 10 Minuten; Aktualisierungstoken: grundsätzlich 30 Tage; absolute Kontositzung: höchstens 90 Tage.
- Temporäre Bildreferenz: signierter Zugriff für wenige Minuten; Löschung unmittelbar nach der Verarbeitung, mit technischem Fallback spätestens nach ungefähr einer Stunde.
- Strukturierte Entdeckungen: 30 Tage. Serverseitig erzeugte Bilder, die nicht von einem gespeicherten, cloud-synchronisierten Familien-Chat referenziert werden, werden nach 30 Tagen durch die anwendungsseitige Bereinigung erfasst. Chatreferenzen nehmen ein Bild von dieser Bereinigung aus; die derzeitige unabhängige R2-Speicherregel kann serverseitig erzeugte Bilder trotzdem nach ungefähr 35 Tagen entfernen. Die Bildverfügbarkeit wird daher nicht bis zur Chat-, Profil- oder Kontolöschung zugesagt.
- Realtime-Sitzungs- und abgeschlossene Provider-Vorgangsdaten: 30 Tage; keine serverseitige Roh-Audioaufnahme.
- Pseudonyme KI-Nutzungs- und Sicherheitsmetadaten: 90 Tage.
- Von der verwaltenden Person eingereichte KI-Inhaltsmeldungen einschließlich der gemeldeten Ausgabe und begrenzter Kennungs- und Prüfmetadaten: 90 Tage. Die Löschung nur des betroffenen Kinderprofils entfernt eine bereits eingereichte Meldung nicht sofort; die direkte Profilverknüpfung wird gelöst und die Meldung bleibt für die Sicherheitsprüfung bis zum Fristablauf bestehen. Die Löschung des Familienkontos entfernt die Meldung.
- Verschlüsselte Anbieter-Tokens in einer fehlgeschlagenen Widerrufs-Warteschlange: höchstens 7 Tage.
- Abrechnungs- und Anspruchsnachweise bei aktivierten Käufen: regelmäßig bis 400 Tage nach dem späteren Zeitpunkt von Löschung oder Ende der Berechtigung; zwingende gesetzliche Fristen können vorgehen.
- Lokale verschlüsselte Chats: bis zur manuellen Löschung, Kontolöschung auf dem Gerät oder Verdrängung durch die technischen Kapazitätsgrenzen. Verschlüsselte Familien-Chatverläufe: bis zur manuellen Löschung, Löschung des zugehörigen Kinderprofils oder Löschung des Familienkontos. Lokale Galerieobjekte grundsätzlich 30 Tage.
- Support- und technische Zugriffsprotokolle: nach Bearbeitungs-, Sicherheits- und gesetzlichen Erfordernissen, jeweils so kurz wie vertretbar.
14. Löschung, Backups und notwendige Löschmarker
Ein Kinderprofil kann im geschützten Elternbereich einzeln gelöscht werden. Zugeordnete Profile, Einwilligungen, Entdeckungen und private Objekte werden gelöscht beziehungsweise zuverlässig in Löschwarteschlangen eingestellt. Eine bereits eingereichte KI-Inhaltsmeldung wird durch die alleinige Profillöschung nicht sofort entfernt: Die direkte Profilverknüpfung wird gelöst und die Meldung bleibt für die Sicherheitsprüfung bis zum Ablauf ihrer 90-Tage-Frist bestehen. Die Löschung des Familienkontos verlangt eine aktuelle erneute Anmeldung und entfernt auch diese Meldungen; Verbindungen zu Anmeldeanbietern werden nach Möglichkeit widerrufen. Lokale Daten auf anderen, nicht mehr verbundenen Geräten müssen dort zusätzlich gelöscht werden. Ein Store-Abonnement endet nicht automatisch durch die Kontolöschung und muss im jeweiligen Store gekündigt werden.
Verschlüsselte Datenbankbackups werden rollierend bis zu 35 Tage vorgehalten. Sie dienen nur der Wiederherstellung, werden nicht als laufendes Archiv verwendet und erhaltene Löschungen werden nach einer Wiederherstellung erneut angewendet.
Nach einer Kontolöschung bleiben typgetrennte, mehrfach gehashte Löschmarker ohne Familien-, Konto- oder Klartextkennung zurück. Sitzungs- und Aktualisierungsmarker laufen nach höchstens 400 Tagen ab. Ein gehashter Installationsmarker und ein nicht zuordenbarer technischer Löschbeleg besitzen derzeit keinen planmäßigen Ablauf, damit ein lange offline gebliebenes Gerät ein gelöschtes Familienkonto nicht wiederherstellt und die erfolgreiche Löschung nachgewiesen werden kann. Aus diesen Digests können die ursprünglichen Kennungen nicht praktisch rekonstruiert werden.
15. Rechte und Beschwerde
Betroffene Personen haben nach Maßgabe des anwendbaren Rechts insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch. Eine Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft widerrufen werden. Bei einer Verarbeitung aufgrund berechtigter Interessen kann aus Gründen der besonderen Situation widersprochen werden; Kumilo verarbeitet die betreffenden Daten dann nur weiter, wenn zwingende schutzwürdige Gründe oder Rechtsansprüche dies rechtfertigen.
Anfragen können über den Datenschutzkontakt gestellt werden. Außerdem besteht das Recht auf Beschwerde bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde, insbesondere am Aufenthaltsort, Arbeitsplatz oder Ort des vermuteten Verstoßes. Die Ausübung von Rechten ist kostenlos, soweit ein Antrag nicht offensichtlich unbegründet oder exzessiv ist.
16. Kinder, Länder und familienverwalteter Zugang
Kumilo ist für von Erwachsenen verwaltete Profile im Alter von 4 bis 16 Jahren konzipiert. Kinder besitzen kein eigenes Konto. Die verwaltende Person richtet Familienkonto und Kinderprofile ein, meldet sich an, wählt die Einstellungen und erteilt die im Produkt angezeigten Freigaben; Kumilo protokolliert diese Freigaben mit der jeweiligen Richtlinienversion. Die Person muss die an ihrem Aufenthaltsort erforderliche elterliche Verantwortung und Berechtigung besitzen. Altersgrenzen, Einwilligungsanforderungen und verfügbare Funktionen können je nach Land abweichen.
Der Dienst wird derzeit nicht allein wegen eines Zugriffs aus den Vereinigten Staaten oder dem Vereinigten Königreich oder wegen einer Altersstufe unter 13 Jahren technisch gesperrt. Der aktuelle Konto- und Freigabeablauf ist eine familienverwaltete Produktkontrolle; er ist keine amtliche Identitätsprüfung und wird nicht als Ersatz für jedes landesspezifische Verfahren zur überprüfbaren elterlichen Einwilligung oder Altersprüfung dargestellt. Die verwaltende Person darf Kumilo nur im Rahmen des für sie geltenden Rechts nutzen. Kumilo kann Schutzmaßnahmen, Funktionsumfang oder Verfügbarkeit anpassen, wenn eine rechtliche oder technische Prüfung dies erfordert.
17. Keine Werbung, kein Datenverkauf und keine erheblichen KI-Entscheidungen
Kumilo verkauft keine personenbezogenen Daten, teilt sie nicht für kontextübergreifende Verhaltenswerbung und zeigt Kindern keine personalisierte Werbung. Es findet kein Werbeprofiling über andere Websites oder Apps statt; deshalb löst ein Browser-Signal wie Do Not Track derzeit keine zusätzliche Werbeverarbeitung aus.
Altersstufe, Sprache und bisheriger Gesprächskontext beeinflussen nur die Darstellung und Erklärung innerhalb des Lernangebots. Kumilo trifft damit keine automatisierte Entscheidung, die einen Vertrag, eine schulische Bewertung, einen Zugang zu Bildung oder eine andere rechtlich oder ähnlich erhebliche Folge bestimmt.
18. Sicherheit und Änderungen
Zu den Schutzmaßnahmen gehören verschlüsselte lokale Speicherung, verschlüsselte sensible Serverfelder und Backups, getrennte serverseitige Zugangsdaten, private Objektspeicherung, kurz gültige Abrufadressen, Rollen- und Netzwerkkontrollen, Eingabe- und Ausgabeprüfungen, Datenminimierung und begrenzte Protokolle. Keine technische Maßnahme kann absolute Sicherheit garantieren.
Kumilo aktualisiert diese Erklärung, wenn sich Zwecke, Anbieter, Funktionen, Rechtslage oder Aufbewahrung wesentlich ändern. Wesentliche Änderungen werden in der App oder auf der Website deutlich gemacht und, wenn erforderlich, erneut zur Zustimmung vorgelegt. Frühere Verarbeitung bleibt nach der jeweils damals geltenden Rechtsgrundlage beurteilt.